3. Berufsorientierungscamp der achten Klassen

Vom 7.10., 10.-12.10.2011 fand unser 3. Berufsorientierungscamp für die 8. Klassen statt.

Wie schon in den Vorjahren wurde das Projekt in Zusammenarbeit mit dem tbz-Bildung Paderborn geplant und durchgeführt. Dort angestellte Trainer leiteten das Camp, Frau Holsing und Frau Werner waren die ganze Zeit dabei, Herr Witte unterstützte die Gruppe in Paderborn.
Am ersten Tag standen Kennenlernen, Teambildung und Kommunikation mithilfe erlebnispädagogischer Aktionen im Vordergrund. Sie fanden weitgehend auf dem großen Freigelände unseres Schulhofs statt. Das Mittagessen wurde gemeinsam in der Mensa einer benachbarten Schule eingenommen. Unter Berücksichtigung der zu erwartenden schulischen Qualifikationen erarbeiteten die Jugendlichen anschließend in Kleingruppen mögliche Ausbildungsberufe mithilfe von Beruf aktuell und stellten sie anschließend dem Plenum vor. Zum Abschluss des Tages  wurde die Einteilung in die Werkstätten bekannt gegeben.

Teambildung
 Am 2. Projekttag fuhr die Gruppe frühmorgens nach Paderborn, wo im tbz-Bildung, einem großen regionalen Bildungsträger, jeder Jugendliche 2 von insgesamt 12 Aus-bildungsberufen einmal ganztägig und den zweiten halbtägig praktisch in Werkstätten ausprobieren konnte. Den Abend und die Nacht verbrachte die Gruppe in der Jugendherberge Paderborn, die sich zwar nicht durch hohen Standard, dafür aber durch eine zentrale Innenstadtlage auszeichnet.
Der Programmpunkt Kletterpark war vom Anbieter Pader-Kletter-Park am ersten Projekttag wegen unvorhersehbarer personeller Engpässe abgesagt worden. Deshalb wurde kurzfristig umgeplant und nach einer morgendlichen Reflexion der Werkstatterlebnisse des Vortages gingen die Teilnehmer in Kleingruppen in die Paderborner Innenstadt. Der Auftrag lautete, Menschen so zu interviewen, dass anschließend über mindestens 3 Berufe berichtet werden konnte. Bei der Erarbeitung der Fragen gab es keine Unterstützung; einige Gruppen warfen deshalb nach den ersten Gesprächserfahrungen den zuerst erarbeiteten Katalog noch einmal um und formulierten neu als sie merkten, dass ihre Fragen nicht verstanden wurden.  Entgegen aller Erwartungen der Lehrkräfte gelangten die Schülerinnen und Schüler dabei zu erstaunlich guten und interessanten Ergebnissen, die sie anschließend im Plenum ziemlich stolz präsentierten.

Werkstatt
Nachmittags stand die zweite Werkstatt auf dem Programm.  Am letzten Tag -körperlich ziemlich geschafft und wieder in Lübbecke - wurden die Aktionen reflektiert. Eine weitere erlebnispädagogische Aktion rundete das Camp ab. Bei allen Reflexionen wurde Wert gelegt auf eine realistische Selbsteinschätzung sowie die Bedeutung von Beharrlichkeit und Durchhaltevermögen bei der Erreichung von (beruflichen) Zielen.
Das BOC 2011 wird abgerundet durch eine Ergebnispräsentation für Eltern, Mitschüler und Lehrer sowie unseren Berufsberater der AA. Dazu werden Plakate zu allen erkundeten Berufen/ Werkstätten und Stationen des Camps vervollständigt bzw. erstellt und zusammen mit Fotos und den hergestellten  Werkstücken Zum Elternsprechtag in der Schule ausgestellt und erläutert.

Werkstatt
Die Ergebnisse des BOC fließen ein in den Berufsorientierungsunterricht der Klassen, der im Rahmen der Wirtschaftslehre erteilt wird. Internetrecherche zu Ausbildungsbetrieben und Berufen sowie die Vorbereitung von Bewerbungsgesprächen etc. stehen sowieso auf unserem Programm, so dass wir uns während des Camps ganz bewusst auf die Elemente konzentrierten, die wir selbst im normalen Unterricht nicht anbieten können: das Ausprobieren von Berufen und die Stärkung der realistischen Selbsteinschätzung sowie die Förderung der Teamarbeit unter der motivierenden Anleitung von erfahrenen Trainern.

 

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